Verkehr

Verkehr


 Fluch und Segen - auf vielen Ebenen.



Ein Ort am Rande der Stadt zu sein, ist ein gewisses Privileg, verfügt man doch i.d.R über ein ruhigeres Umfeld mit viel Grün. Dem Grau sowie der Hektik der Großstadt nicht direkt ausgesetzt zu sein, war für viele Einwohner ein Grund, sich hier niederzulassen. Dennoch ist Mölkau keine Insel, sondern Teil komplexer Infrastrukturkonzepte, die den Weg ins Stadtzentrum bahnen, den Verkehr lenken und so den urbanen Komplex mit dem Umland (oder umgekehrt) möglichst schnell verbinden. Fluch und Segen zu gleich, denn entsprechende Strassen ziehen entsprechenden Verkehr nach sich. Ein Umstand, der im Zuge der Stadtentwicklung oft nicht genug Berücksichtigung erfährt.


Trügerische Idylle am Rand der Stadt

Täglich fahren etwa 20.000 Kfz entlang der Paunsdorfer, Engelsdorfer und Sommerfelder Straße - hauptsächlich als Durchgangsverkehr. Diese Fahrzeuge verursachen an vielen Häusern Lärmwerte von 70-80 dB. Diese liegen damit oberhalb der Grenzwerte aus dem aktuellen Lärmaktionsplan der Stadt Leipzig von 67 dB und verhindern die Entwicklung eines attraktiven Stadteilzentrums um das ehemalige Gemeindeamt.


Wir fordern mehr Sicherheit

Auf Grund des überwiegend schlechten Ausbauzustandes der Gehwege in der Ortslage Mölkau schlagen wir ein Ausbauprogramm vor, das dem zuständigen Fachamt der Stadt Leipzig (Verkehrs- und Tiefbauamt) als Grundlage für Entscheidungen künftiger Baumaßnahmen in unserer Ortschaft dienen soll.  Darin werden kontinuierlich betroffene Bereiche dokumentiert und priorisiert. 

Am Zustand der Straßen kann man Vieles ablesen

Um besonders das Lärmproblem zu reduzieren, ist es von wichtiger Bedeutung, die Hauptstrassen unserer Ortschaft bautechnisch auf ein entsprechendes Niveau zu heben.  Der Großteil der Fahrbahnen befindet sich in einem desaströsen Zustand, der so nicht mehr haltbar ist und einer Veränderung bedarf.

Wir haben uns daher an den Leiter des Verkehrs- und Tiefbauamtes (VTA) der Stadt Leipzig direkt gewandt, damit wir nicht nur für unser Anliegen sensibilisieren, sondern konkrete Forderungen aussprechen, um Einfluss auf zukünftige bzw. langfristige Planungen in diesem Bereich nehmen zu können.

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